Jede Hauswand, jede Treppe, jede Tür — alles in einem anderen Blauton. Chefchaouen liegt auf 564 m im Rif-Gebirge und fühlt sich an wie ein anderes Marokko. Hier ist es ruhiger als in den Königsstädten. Katzen liegen in der Sonne, Händler trinken Tee und lassen Sie in Ruhe. Wussten Sie, dass das Blau erst seit den 1930er-Jahren Tradition ist? Die Stadt ist Teil unserer 10-Tage Königsstädte-Tour.
Frühmorgens, wenn die Sonne die blauen Wände streift, haben Sie die Gassen fast für sich allein. Jede Ecke bietet ein neues Fotomotiv. Ein Spaziergang ohne Zeitdruck ist hier das beste Programm.
Am Stadtrand plätschert ein kleiner Wasserfall über Felsen. Einheimische Frauen waschen hier ihre Wäsche. Der 15-minütige Fussweg bietet schöne Blicke auf die Stadt und die Berge.
20 Minuten Aufstieg über einen Feldweg — und Sie stehen vor dem besten Aussichtspunkt der Stadt. Bei Sonnenuntergang leuchtet ganz Chefchaouen golden. Kamera nicht vergessen.
Die Festung aus dem 15. Jahrhundert beherbergt ein kleines Museum und einen ruhigen Garten. Von den Mauern überblicken Sie die gesamte Medina und das Bergpanorama dahinter.
Die Stadt ist klein genug, um alles zu Fuss zu erreichen. Nehmen Sie sich Zeit — Hektik passt nicht hierher.
Blumentöpfe an blauen Wänden, gewölbte Durchgänge und bunte Türen. Licht und Schatten erzeugen ständig neue Bilder.
Die Souks sind klein und übersichtlich. Handgewebte Teppiche, Lederwaren und runde Strohhüte in allen Farben. Weniger Druck als in Marrakesch.
Direkt ab der Stadt starten Wanderwege ins Rif-Gebirge. Von leichten Halbtagestouren bis zu mehrtägigen Routen ist alles möglich.
Setzen Sie sich auf eine Dachterrasse, bestellen Sie Minztee und schauen Sie über die blauen Dächer. Das ist Chefchaouen von seiner besten Seite.
Dank der Berglage bleibt es kühler als in Marrakesch. April bis Juni und September bis November sind am angenehmsten.
Busse fahren ab Fes (4 Std.) und Tanger (2,5 Std.). Am bequemsten reisen Sie im Rahmen einer organisierten Rundreise.
Für die Medina und die wichtigsten Aussichtspunkte reichen 1–2 Tage. Wer wandern oder fotografieren möchte, bleibt gerne länger.
Zwischen 7 und 9 Uhr morgens ist das Licht am weichsten. Fragen Sie Personen immer um Erlaubnis, bevor Sie sie fotografieren.
Ein Riad mit Dachterrasse bietet den schönsten Stadtblick. Buchen Sie früh, denn die besten Häuser sind schnell voll.
Die Atmosphäre ist ruhig und sicher. Händler sprechen Sie seltener an als in grösseren Städten. Ideal zum Entspannen.
Sie fliegen nach Tanger oder Fes und fahren dann 2–3 Stunden über Bergstrassen. Im Rahmen einer Rundreise ist die Anreise am einfachsten.
Gesamtreisezeit ab Zürich: 6–8 Stunden. Von Tanger sind es rund 2 Stunden, von Fes etwa 3,5 Stunden Fahrt.
Eine 45-minütige Wanderung durch ein grünes Tal führt zu den Cascades d'Akchour. Das Wasser ist klar genug zum Baden. Feste Schuhe einpacken.
Zedernwälder, Bergtäler und seltene Tannenarten erwarten Sie. Die Routen reichen von leichten Spaziergängen bis zu ganztägigen Bergtouren.
In den umliegenden Bergen leben Berberfamilien wie seit Generationen. Ein Besuch zeigt ein ganz anderes Marokko — ländlich, ruhig und gastfreundlich.
1,5 Stunden entfernt liegt Tetouan mit andalusischer Architektur und einer UNESCO-geschützten Medina. Ein spannender Kontrast zum blauen Chefchaouen.